Lufthansa hat Gerüchte über das Grounding von bis zu 40 Flugzeugen aufgrund von Kerosinknappheit gegenüber airliners.de dementiert. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet.
Laut "Spiegel" soll Konzernchef Carsten Spohr die Belegschaft bei einer internen Veranstaltung auf eine massive Krisenverschärfung eingestimmt haben.
Tatsächlich handelte es sich dabei um eine interne Veranstaltung von vor drei Monaten, wie eine Sprecherin gegenüber airliners.de mitteilte.
Mittlerweile zog auch der "Spiegel" seine Berichterstattung zurück.
Das Nachrichtenmagazin hatte weiter berichtet, dass an immer mehr Flughäfen der Treibstoff knapp zu werden drohe. Erste Airports in Asien würden bereits Flüge streichen, um ihre Reserven für den laufenden Flugplan zu schonen.
Der Vorstand habe als Reaktion zwei Krisenpakete in Auftrag gegeben, berichtete der "Spiegel". Das erste Paket sah eine Kürzung des Sitzplatzangebots um 2,5 Prozent vor – das entspricht rund 20 Maschinen. Vorsorglich werde ein zweites Paket über fünf Prozent vorbereitet, welches etwa 40 Flugzeuge betreffen würde.
Auch diese Angaben seien zwischenzeitlich überholt, sagte Lufthansa gegenüber airliners.de.