Ita Airways hat ein neues Trainingsgerät für Kabinenbesatzungen eingeführt, das physische Türmodelle durch ein Mixed-Reality-System mit programmierbarem Roboterarm ersetzt. Das teilte die Fluggesellschaft mit.
Das Gerät kommt zunächst für das Training an Türen und Notausstiegen des Airbus A220 sowie des Airbus A321 Neo zum Einsatz, hieß es weiter. Eine Ausweitung auf weitere Flugzeugmuster sei geplant.
Der Roboterarm simuliert den Angaben nach mit Kraftrückkopplungstechnik das Gewicht, den Widerstand und die Mechanismen realer Flugzeugtüren. Über ein VR-Headset erhalten die Trainierenden eine dreidimensionale Darstellung der Kabine, der Türsteuerung und der akustischen Umgebung.
Ausbilder können zwischen normalen, anormalen und Notfallszenarien wechseln sowie Störungen und Extrembedingungen simulieren, ohne physische Modelle anzupassen. Ein einziges Gerät kann dabei verschiedene Türtypen unterschiedlicher Flugzeugmuster abbilden.
Das System wurde im Rahmen von Integrationsprojekten mit der Lufthansa Group entwickelt, wie Ita mitteilte. Es entfällt der Bedarf an einem physischen Rumpfmodell in Originalgröße, was laut Hersteller Platzbedarf und Wartungskosten reduziert.