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Green Airlines gibt Starttermin bekannt

Die neue deutsche Öko-Airline gibt ihren Start bekannt. Erste Flüge sollen ab Ende Oktober von Karlsruhe nach Berlin und Hamburg starten. Weitere Ziele und eine zweite Basis hat die Airline bereits im Blick.

Eine ATR 72-500. © AirTeamImages.com / Ismael Abeytua

Die neue deutsche Fluggesellschaft Green Airlines hat ihren Start terminiert. Laut Website will das deutsche Airline-Start-Up ab dem 31. Oktober vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden Richtung Berlin und Hamburg starten. "Beide Ziele werden mehrfach in der Woche, sowie zum Teil mehrfach am Tag angeflogen", heißt es auf der Homepage der Öko-Airline weiter.

Der Flughafen Karlsruhe wird die erste Basis der Airline. Das hat auch Auswirkungen auf den Flugplan. Die künftigen Ziele werden in der Reichweite liegen, die mit der eingesetzten ATR 72-500 vom Baden-Airpark aus erreichbar sind. Die Maschine kommt von der dänischen Fluggesellschaft Air Alsie mit der Airline-Gründer Daniel Sander eine ACMI-Partnerschaft abgeschlossen hat.

Der Flughafen teilte auf Anfrage mit, dass man sich schon seit langem um eine Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen dem Flughafen Karlsruhe und Berlin bemühe. "Aus diesem Grund sind wir auch mit dem Vertreter der Fluggesellschaft Green Airlines, die den FKB als gute Basis für Berlinflüge und später gegebenenfalls auch Hamburgflüge sieht, in guten Gesprächen", der Flughafen.

Potenzielle neue Ziele sind laut Internetpräsenz Dresden, Friedrichshafen, Rostock, Sylt, Wien und Zürich. Noch vor dem Start der Airline bringen die Macher mit dem Flughafen Paderborn/Lippstadt eine zweite Basis ins Spiel. Paderborn/Lippstadt passe "zu unserem Konzept von Umweltschutz und Nachhaltigkeit". Derzeit seien beide Parteien noch in Gesprächen.

Regionalverkehr mit wenig Umweltverschmutzung

Daniel Sander hat die Airline ins Leben gerufen. Die Philosophie: Regionalflugverkehr mit so wenig Umweltverschmutzung, dass man sich mit anderen Verkehrsträgern messen kann. Um die Vision von nachhaltigem Business Travel zu verwirklichen, sollen eine Vielzahl von Maßnahmen zusammenkommen.

Grundsätzlich sollen alle Emissionen der Passagierkilometer der neuen Fluggesellschaft kompensiert, zum Teil auch überkompensiert werden. Dafür will man mit Forstbetrieben zusammenarbeiten. Aus dem durch die Aufforstung gewonnen Holz wiederum sollen Ausrüstungsgegenstände für Boden und Kabine, wie Tabletts und Besteck, gewonnen werden. In einem "Greenworld Shop" sollen zudem nachhaltige Produkte verkauft werden.

© ATR, BARTHE Pierre Lesen Sie auch: Greenairlines will nach Corona grünen Regionalflugverkehr anbieten

An- und Abreise zum Flughafen soll ebenso im Ticket enthalten sein wie Verpflegung an Bord. Dafür habe man erste Vereinbarungen mit Car-Sharing-Diensten und Nahverkehrsunternehmen getroffen, so Gründer-Sander im Mai zu airliners.de.

Von: br

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