"FlightAware" zieht Klage gegen Wett-Anbieter wieder zurück
"FlightAware" hat seine erst am Montag eingereichte Klage gegen den Wett-Anbieter Kalshi am Dienstag wieder zurückgezogen. Kalshi hat seinen Disclaimer zu den umstrittenen Wettmärkten auf Flugausfälle inzwischen leicht angepasst.
Der Flugdatendienst "FlightAware" hat seine Klage gegen den Wett-Anbieter Kalshi am Dienstag zurückgezogen. Einen Tag zuvor hatte "FlightAware" die Klage erst eingereicht. Die Klage hatte Kalshi vorgeworfen, ohne Wissen von "FlightAware" dessen Namen und Daten für Wettmärkte auf Flugausfälle genutzt zu haben.
Die Anwälte von "FlightAware" erklärten in dem entsprechenden Schreiben, das Verfahren sei "freiwillig und ohne Anerkennung eines Rechtsverlusts gegen alle Beklagten eingestellt" worden. Das lässt "FlightAware" die Möglichkeit offen, zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu klagen.
Die Wette zu US-Flugausfällen für die Woche bis zum 14. August war zum Zeitpunkt der Berichterstattung weiterhin auf der Kalshi-Website verfügbar. Sie nannte "FlightAware" darin aber nicht mehr als Quelle. Der zugehörige Disclaimer verweist stattdessen auf eine "Primary Source Agency" und verlinkt auf die Website von "FlightAware". Zuvor hatte er "FlightAware" noch direkt beim Namen genannt.
"FlightAware" hatte bei Einreichung der Klage beim US-Bezirksgericht für den südlichen Distrikt von New York Schadenersatz in unbezifferter Höhe sowie eine gerichtliche Anordnung gefordert, die Kalshi die Nutzung seiner Daten untersagen sollte. Weder Kalshi noch "FlightAware" reagierten zunächst auf Anfragen von Reuters nach weiteren Erklärungen.
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