Die Deutsche Bank investiert bei der Lufthansa Group in den Einsatz von rund 1600 Tonnen nachhaltigem Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF). Das soll die CO2-Emissionen um schätzungsweise 5500 Tonnen senken, wie die Lufthansa Group mitteilte.
Die Einsparung entspreche den Emissionen von rund 520 Flügen zwischen Frankfurt und London mit einem Airbus A320 Neo, teilte der Konzern weiter mit.
Frank Naeve, Senior Vice President Global Sales and Distribution bei der Lufthansa Group, sagte, die Entscheidung der Deutschen Bank zeige, dass nachhaltigeres Fliegen im Geschäftsreisebereich an Bedeutung gewinne. Jörg Eigendorf, Chief Sustainability Officer der Deutschen Bank, sagte, SAF sei für die Bank ein wichtiges Instrument, um die CO2-Emissionen entlang der Lieferkette bis 2030 gegenüber 2019 nahezu zu halbieren.
Unternehmen können bei der Lufthansa Group über sogenannte SAF-Bulk-Deals größere Mengen des Kraftstoffs erwerben und erhalten ab einer Investition von 2000 Euro ein Emissionszertifikat nach dem Greenhouse-Gas-Protocol-Standard. Weltweit investierten auf diese Weise 2025 rund 1700 Unternehmen bei der Lufthansa Group in SAF, wie der Konzern weiter mitteilte.
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