Die Landung eines Lufthansa-Airbus in München wird von der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) unter die Lupe genommen, wie die Behörde in Braunschweig bestätigte. Die Untersuchungen zu dem Vorfall dauerten noch an, einen Termin zur Veröffentlichung des Zwischenberichts nannte die Behörde nicht.
Am Montagabend hatte eine A380 in München auf der Landebahn 26L zu früh aufgesetzt und an der Landebahnschwelle die dort angebrachte Beleuchtung beschädigt. Laut Flughafen konnten die Lampen umgehend repariert werden, sodass die Südbahn bereits eine knappe Stunde nach der Landung wieder nutzbar war.
Zwei Tage zuvor hatte es auf derselben Piste einen deutlich schwereren Zwischenfall gegeben, als ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start beschädigt wurde und zum Flughafen zurückkehren musste. Auch dieser Vorgang wird von der BFU untersucht. In beiden Fällen blieben Passagiere und Crews unverletzt.