Bericht: Spur nach Drohnenvorfall in Leipzig führt zum russischen Geheimdienst, © DPA/Hendrik Schmidt
Einsatzkräfte der Polizei suchen am Flughafen Leipzig/Halle nach Spuren. : Zwei Polizisten stehen auf dem Flughafengelände von Leipzig/Halle, im Vordergrund mit dem Rücken zur Kamera. Im Hintergrund ist der Flughafentower zu sehen, dazu blauer Himmel und sonniges Wetter. © DPA / Hendrik Schmidt
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Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat die Spur der Ermittler laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" zum russischen Militärgeheimdienst GRU geführt. Geheime Ermittlungsunterlagen, auf die sich die Zeitung berief, benannten einen mutmaßlichen GRU-Mitarbeiter als Logistiker der Operation.

Die Erkenntnisse sollen der Bundesregierung als Grundlage für ihre Entscheidung, Russland für den Vorfall verantwortlich zu machen, gedient haben. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen handelte es sich bei den Verdächtigen um den Russen L. und den Belarussen K. Die Vorbereitung und Logistik habe L. organisiert, er werde von Sicherheitsbehörden dem GRU zugerechnet. Russland wies jede Beteiligung zurück.

Nach Erkenntnissen der Ermittler reiste L. über die Türkei nach Deutschland ein und flog später über den Flughafen Berlin-Brandenburg in Richtung Serbien aus. Laut der "Welt am Sonntag" war den Behörden bereits bei der Einreise bekannt, dass der Russe dem Umfeld des GRU zugerechnet wurde. Dennoch sei er nach der Einreise nicht observiert worden. Er halte sich inzwischen wieder in Russland auf.

Sprengstoffdrohne nahe ukrainischem Transportflugzeug entdeckt

Anfang August wurde am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine entdeckt und entschärft. DNA-Spuren an einer Antennenkonstruktion zur Steuerung der Drohne brachten die Ermittler auf die Spur der Verdächtigen.

Nach Erkenntnissen der Behörden gelangte der in Leipzig eingesetzte Sprengstoff möglicherweise über Bulgarien und Serbien nach Deutschland. Die Ermittler gehen davon aus, dass er in Hohlräumen von Lastwagen transportiert und anschließend in Erddepots versteckt worden sei.

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Titelbild: airliners+ Magazin 36/2026
Mobilitätsformel Flugtaxis, © airliners.de/Airbus
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Flugtaxis und autonome Luftmobilität

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Roboxi auf Vorfeld des BER im Hintergrund Terminal und Tower, © airliners.de/Alexander Becker
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Bombardier-Turbopropflugzeug von LGW., © AirTeamImages.com/Daniel Nicholson
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Ein Airbus A321 der Tap Air Portugal nähert sich im Morgengrauen der Landung in Lissabon., © DPA/Armando Franca
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