Abschlussbericht zum Air-India-Unglück soll rechtzeitig zur Jahresfrist vorliegen, © airliners.de/IAAIB
Air India Zwischenbericht : Mehrere Seiten eines offiziellen Untersuchungsberichts zu einem Flugzeugzwischenfall mit Air India. Zu sehen sind Fotos vom beschädigten Flugzeug, Illustrationen des Unfalls, technische Diagramme, Aufnahmen vom Flughafengelände und Schäden an Gebäuden. Der Bericht enthält englischen Fließtext, technische Erklärungen und markierte Hinweise auf das Ereignis. © airliners.de/IAAIB
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Die Untersuchung zum Absturz des Air-India-Fluges AI171 befindet sich laut dem indischen Zivilluftfahrtminister Ram Mohan Naidu in der "letzten Phase".

Der Abschlussbericht solle "voraussichtlich" innerhalb eines Monats veröffentlicht werden, sagte Naidu am Freitag am Rande einer Veranstaltung in Gandhinagar. Reuters hatte zuerst über die Aussagen berichtet.

Die Boeing 787-8 der Air India war am 12. Juni vergangenen Jahres 32 Sekunden nach dem Start vom Flughafen Ahmedabad abgestürzt. 260 Menschen kamen ums Leben, darunter 241 der 242 Passagiere. Das Flugzeug war auf dem Weg nach London-Gatwick.

Anfang des Jahres hatte die italienische Zeitung "Corriere della Sera" berichtet, Ermittler würden in ihrem Abschlussbericht zu dem Ergebnis kommen, dass der Absturz auf eine "nahezu sicher absichtliche" Handlung eines Piloten zurückzuführen sei. Die AAIB bezeichnete diese Berichte umgehend als "inkorrekt und spekulativ". Finale Schlussfolgerungen seien nicht gezogen worden, die Untersuchung laufe noch.

Die Behörde betonte, die Ermittlungen erfolgten streng nach den Regeln für Flugzeugunfalluntersuchungen und gemäß den Verpflichtungen Indiens nach ICAO Annex 13. Diese internationalen Standards schreiben vor, dass Untersuchungen der Verhinderung künftiger Unfälle dienen und nicht der Schuldzuweisung.

Behördenstreit prägt Untersuchung

Die Ermittlungen wurden von Anfang an von einem tiefen Konflikt zwischen amerikanischen und indischen Flugunfallbehörden begleitet.

Die US-Flugsicherheitsbehörde NTSB geht davon aus, dass der Kapitän die Treibstoffzufuhr bewusst unterbrochen hat. Auswertungen des Flugdatenschreibers zeigen einem ersten Zwischenbericht zufolge, dass beide Treibstoffkontrollschalter kurz nach dem Start in schneller Abfolge von der Position "Run" auf "Cutoff" gestellt wurden.

Die indische Flugunfallbehörde AAIB widersprach dieser Einschätzung aber zunächst öffentlich. Man halte technisches Versagen für möglich. Auch Auswertungen des Stimmenrekorders hatten den Konflikt befeuert: Ein Pilot fragte den anderen, warum er die Triebwerke abgestellt habe. Der Angesprochene bestritt dies.

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