Frankfurter Flughafen sieht sich für den Winter gerüstet

20.11.2018 - 17:04 0 Kommentare

Der größte deutsche Airport in Frankfurt sieht sich gut für den Winter gerüstet. Die Salzlager sind voll und die Fahrzeuge gewartet. Ähnliches meldet auch die Bahn.

Eine Passagiermaschine wird dem Frankfurter Flughafen enteist.  - © © dpa - Alexander Heinl

Eine Passagiermaschine wird dem Frankfurter Flughafen enteist. © dpa /Alexander Heinl

Der Frankfurter Flughafen hat rund 1300 Mitarbeiter für seinen Winterdienst eingespannt, 381 Räumfahrzeuge stehen bereit. Auf Lager sind 2,2 Millionen Liter Enteisungsmittel, 200 Tonnen Granulat, 160 Tonnen Sand und 750 Tonnen Salz: ein Vorrat für zwei Wochen Dauerschnee. Insgesamt investiert Fraport 21 Millionen Euro. Die Wintervorbereitungen haben in Hessen vor Monaten begonnen.

Trotz Trainings und jährlicher Aufrüstungen gerät der Flughafenbetrieb jedes Jahr beim ersten Schneefall ins Straucheln. Das wolle man dieses Jahr besser im Griff haben, sagt Winterdienst-Leiter Daniel Lütscher. "Wir sind gut vorbereitet", meint auch Fraport-Chef Stefan Schulte.

Derzeit baut der Frankfurter Flughafen für rund 30 Millionen Euro ein neues Winterdienstgebäude. Das im Winter 2019/2020 den Betrieb aufnehmen soll. Insgesamt bietet der Komplex über 300 Winterdienstfahrzeugen Platz.

Bahn und Straßen sind vorbereitet

Die Deutsche Bahn ist im Oktober und November bundesweit mit speziellen Reinigungs-Kurzzügen unterwegs, um die Schienen von Schmierfilm zu befreien, der sich jedes Jahr im Herbst bildet und eine unerwünschte Bremswirkung entfaltet.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Herbst- und Wintervorbereitungen: Bereitschaftspläne wurden geschrieben, Verträge mit Räumfirmen geschlossen, Streugut wurde angeschafft. Umsturzgefährdete Bäume neben den Gleisen wurden identifiziert und entfernt.

Auf der Straße hat die Saison für den Winterdienst schon begonnen, wie die Straßenbehörde Hessen Mobil vergangene Woche mitteilte. Die Salzlager seien gut gefüllt, man sei gerüstet für einen mittleren Winter, hieß es.

Von: dpa, br
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