Der Flughafen Düsseldorf legt ab dem 2. September den geänderten Antrag zur Anpassung des laufenden Planfeststellungsverfahrens öffentlich aus, Anwohner können dazu Stellung nehmen. Kernpunkt ist, dass die Obergrenze von 131.000 Flugbewegungen in den sechs Monaten mit dem stärksten Verkehr unverändert bleibt, wie der Flughafen mitteilte.
Innerhalb dieser Grenze soll der Linien- und Charterverkehr von bisher 122.176 auf bis zu 128.000 Flugbewegungen wachsen, für den übrigen Verkehr sind mindestens 3000 Bewegungen eingeplant. Zusätzlich will der Flughafen die Zahl der pro Stunde koordinierbaren Bewegungen in den bestehenden 56 Zweibahn-Wochenstunden von bisher 47 auf 60 anheben. "Der Kern unseres geänderten Antrags ist die intelligente, flexible Nutzung bestehender Kapazitäten – nicht deren Ausweitung", sagte Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.
An den bestehenden Nachtflugregeln ändert sich nichts. Von 22:00 bis 23:00 Uhr sind weiterhin maximal 33 Landungen, aber keine Starts erlaubt. Von 23:00 bis 6:00 Uhr bleibt der Linien- und Charterverkehr grundsätzlich ausgesetzt, wie der Flughafen weiter mitteilte.