Thema Fluggastrechte

Posse um EU-Entschädigung für Hund

Kurzmeldung Haben Hunde Anspruch auf Entschädigungszahlungen nach EU-Fluggastrechteverordnung? Die dänische Fluggesellschaft DAT ist nun laut dem Verband der europäischen Regionalflugesellschaften ERA erstinstanzlich zur Zahlung verpflichtet worden. "Travelbook" schreibt dazu, dass die Entscheidung des Gerichts auch unter Fachanwälten als nicht haltbar eingeschätzt wird.

Passagiere der Ryanair. © Ryanair

Urteil: Ryanair darf keine Gebühren für zweites Handgepäck erheben

Kurzmeldung Standard statt Priority: Ein spanisches Gericht hat geurteilt, dass Ryanair einer Passagierin 20 Euro Gebühren für ein zweites Handgepäckstück zurückerstatten muss, da die Erhebung "missbräuchliches Verhalten" darstellt.

Boeing 737-800 von Ryanair am Flughafen Hamburg. © AirTeamImages.com / HAMFive

Urteil: Ryanair muss Zusammensetzung von Ticketpreisen offenlegen

Kurzmeldung Ryanair muss nach einem Teilurteil des Amtsgerichts Bühl offenlegen, welchen Anteil vom Ticketpreis die eigentliche Airline-Leistung und welchen Anteil Steuern und Gebühren ausmachen, berichtet die "FAZ". Der nächste logische Schritt sei die Erstattung von Steuern und Gebühren für Flüge, die Passagiere nicht antreten, wird Benedikt Quarch, Gründer des Rechtsdienstleisters Right-Now, der die Klage stellvertretend führte, zitiert.

Gericht und Justiz (Symbolbild) © Adobe Stock / Nr. 259687395

Fluggastrechteportal Flightright baut Jobs ab

Kurzmeldung Das Fluggastrechteportal Flightright hat offenbar Probleme. Nach einem Bericht des "Stern" wurden "weniger als 20 Arbeitsplätze" gestrichen, was rund zehn Prozent der Belegschaft entsprechen dürfte. Nun habe das Unternehmen noch 140 festangestellte Mitarbeiter. Detaillierte Gründe wurden nicht genannt, Flightright habe sich aber nach eigenen Angaben neu organisiert, um deutlich agiler im Markt zu agieren.

Ryanair-Chef Michael O'Leary (links) und Lauda-Motion-CEO Andreas Gruber. © privat

Gericht erklärt 23 AGB-Klauseln von Lauda für ungültig

Kurzmeldung 23 Klauseln der allgemeinen Geschäftsbedingungen von Lauda sind nach Ansicht des Landesgerichts Korneuburg unzulässig, berichtet der "Kurier". Der Verein für Konsumenteninformation hatte im Auftrag des Sozialministeriums geklagt. Unter anderem sind der Ausschluss von Fluggastrechte-Services sowie Gebühren für Gepäcklagerung betroffen.

Passagiere warten auf ihre Koffer © dpa / Tobias Hase

Gesamtstrecke ist entscheidend für Entschädigungshöhe

Kurzmeldung Bei der Entschädigungshöhe für verspätete Flüge zählt die Entfernung zwischen erstem Abflugort und endgültigem Zielort. Nach Entscheid des Landgerichts Hannover (Az.: 5 S 107/18) ist es unerheblich, ob einer der Flüge pünktlich war, sofern der Passagier erheblich verspätet sein Ziel erreicht. Über das Urteil berichtet die Zeitschrift "Reiserecht aktuell" (Ausgabe 4/2019).

An Bord eines Lufthansa-Flugs. © dpa / Christian Charisius

Lufthansa-Kunden dürfen Flüge ohne Extrakosten verfallen lassen

Kurzmeldung Die Lufthansa hat ihre Berufung gegen ein Urteil zurückgezogen, das zugunsten eines Passagiers ausgegangen war. Weil die Beförderungsbedingungen nach Ansicht des Landgerichts Berlin gegen das Transparenzgebot verstießen, hatte es Forderungen der Airline an einen Passagier abgewiesen. Dieser hatte einen günstigen Hin- und Rückflug von Oslo gebucht, war dann aber nicht dorthin zurückgeflogen, weshalb ihm die Lufthansa einen teureren Tarif berechnen wollte. Der Passagier wehrte sich dagegen vor Gericht. Mit dem Rückzieher des Kranichs sei endgültig entschieden, dass Anschlussflüge ohne Extrakosten verfallen lassen werden können, berichtet der "Mobilitätsmanager".

Flugzeuge von Lauda Motion und Ryanair. © AirTeamImages.com/Chris Jilli, Serge Bailleul [M]

Lauda-Klausel zu irischem Gerichtsstand ungültig

Kurzmeldung Die Ryanair-Tochter Laudamotion darf Verfahren über Entschädigungszahlungen an Passagiere nicht auf irische Gerichte beschränken. Das Düsseldorfer Amtsgericht hat eine entsprechende Passage in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen für ungültig erklärt, teilt das klagende Unternehmen Airhelp mit.

Flughafen Zürich © AirTeamImages.com

Flughafen Zürich lehnt Werbung von Fluggastrechteportal ab

Lesetipp Der Flughafen Zürich ist von einem bereits geschlossenen Vertrag mit einem Werbevermarkter zurückgetreten, der Reklame für das Fluggastrechteportal Cancelled.ch gebucht hatte. Werbung, die für Partner des Flughafens negative Auswirkungen hat, könne abgelehnt werden, berichtet "20 Minuten".

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