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Thema : Fluggastrechte

Lufthansa beendet Kooperation mit US-Datensammler Prism

Kurzmeldung

Lufthansa beendet die Zusammenarbeit mit dem US-Datensammler Prism, wie "Reise vor 9" berichtet. Vorausgegangen war ein Streit mit dem Geschäftsreiseverband VDR, der sich gegen die Weitergabe von Unternehmensdaten bei der Buchung ausgesprochen und das Kartellamt eingeschaltet hatte.

Adina Vălean ist EU-Verkehrskommissarin © Europäisches Parlament

Einfachere Erstattung für coronabedingt gestrichene Flüge vereinbart

Airlines müssen künftig ihre Kunden einfacher für coronabedingt gestrichene Flüge gestatten. Darauf haben sich Verbraucherschutzbehörden, Airlines und die EU-Kommission geeinigt. Gutscheine solle es nicht mehr geben.

Eine Anzeigetafel weist auf Streiks hin. © dpa / Daniel Naupold

Streik kann außergewöhnlicher Umstand sein

Verordnung (EG) Nr. 261/2004

Der EuGH urteilte, dass ein Streik als außergewöhnlicher Umstand gelten kann. Die Luftfahrtbranche muss künftig im Falle eines Streiks bei der Abwehr von Ausgleichsansprüchen insbesondere zwei Faktoren berücksichtigen. Entscheidend ist, wer streikt und warum.

Passagiere steigen am Airport Hahn in eine Wizz-Air-Maschine. © Flughafen Frankfurt-Hahn

Wizz Air darf Erstattungen nicht erschweren

Wettbewerbshüter sind gegen Regelungen von Wizz Air vorgegangen, die Fluggästen Erstattungen bei Verspätung und Flugausfall erschweren. Die Airline muss künftig Fluggastrechteportale akzeptieren.

Online-Buchungsmaske einer Airline. © dpa / Robert Günther

BGH untersagt versteckte Extra-Kosten bei Online-Flugbuchungen

Der Bundesgerichtshof stärkt Verbraucherrechte. Es müssen verschiedene kostenfreie Zahlungsmöglichkeit angeboten werden. Zudem müssen Extra-Kosten für die Aufgabe eines Gepäckstücks transparent angezeigt werden.

Lufthansa muss auch für Firmentarife entschädigen

Kurzmeldung

Lufthansa muss bei Verspätungen und Flugausfällen auch im "Corporate Tarif" entschädigen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Fluggastportals Flightright entschieden. Die Fluggastrechteverordnung gelte bei allen Tarifen, die nicht kostenlos oder reduziert und so für die Öffentlichkeit nicht oder nur stark eingeschränkt verfügbar seien, so das Gericht.

Der "Deutsche Reise Sicherungsfonds" ist startklar

Kurzmeldung

Ein Konsortium aus den Verbänden DRV, ASR, FAR, RDA und VIR soll die neue Pauschalreiseabsicherung koordinieren. Wie die "FVW" schreibt soll der Deutsche Reise Sicherungsfonds (DRSF) wie geplant zum 1. November starten.

Gestrichene Flüge werden auf einer Anzeigetafel aufgelistet. © dpa / Peter Steffen

Europäischer Rechnungshof sieht Fluggastrechte während Corona missachtet

Fluggesellschaften haben einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs zufolge die Rechte ihrer Kunden während der Corona-Pandemie missachtet. Die deutsche Branche sieht eine Teilschuld bei der Bundesregierung.

Eine Anzeigetafel zeigt Flugausfälle. © dpa / Frank Rumpenhorst

Stärkung des Verbraucherschutzes beim Luftfahrt-Bundesamt gefordert

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) sollte nach Vorstellung von Verbraucherschützern die Kundenrechte bei Konflikten mit Airlines mit einem internen Beratungsgremium besser absichern. Hintergrund ist Erstattungspraxis bei Flugausfällen in der Coronakrise.

Ein Flugzeug im Landeanflug. © dpa / Christian Merz

EuGH: Kein Schadenersatz für harte Landung ohne Pilotenfehler

Eine Passagierin soll aufgrund einer harten Landung am Altenrhein-Airport einen Bandscheibenvorfall erlitten haben. Die Landung sei jedoch im Rahmen der Betriebsgrenzen erfolgt, so dass kein Anspruch auf Schadenersatz durch die Airline bestehe, urteilt der EuGH.

EU-Parlament schleift Entschädigungsrechte bei Bahnfahrten

Kurzmeldung

Das Europäische Parlament hat beschlossen, dass Bahnkunden keine Entschädigungen für Verspätungen erhalten, wenn „höhere Gewalt“ im Spiel ist, berichtet die "Wirtschaftswoche". erbraucherschützer befürchteten, dass Europas Bahnunternehmen dieses Schlupfloch zu nutzen wissen. Noch sei aber nicht abschließend geklärt, welche Art von Verspätungen diese Klausel abdeckt.

Ein Ticket der Lufthansa. © dpa / Malte Christians

Lufthansa will Vorkasse für Flugtickets beibehalten

Lufthansa hält weiter an Prinzip der Vorkasse bei Flugtickets fest. Damit erteilt der Konzern Verbraucherschützern ein Absage, die seit Monaten fordern, dass Tickets erst bei Flugantritt bezahlt werden müssen.

Interessante Einträge aus dem airliners.de-Firmenfinder

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Eine Frau steht am Flughafen Franz Josef Strauß in München vor einem Ticketschalter der Lufthansa. © dpa / Armin Weigel

Lufthansa macht Vorkasse-Verzicht für Corporate-Kunden attraktiver

Geschäftsreisende im innereuropäischen Verkehr können bei Lufthansa künftig zu überschaubaren Kosten erst bei Abflug bezahlen. Die Anpassung eines bereits existierenden Services gilt jedoch nur für höhere Buchungsklassen.

Passagiere warten auf ihre Koffer © dpa / Tobias Hase

Keine Erstattungspflicht für einzelne Reiseleistungen bei Reisewarnung

Während Pauschalreisen über Ostern im Falle sich plötzliche verschärfender Reisewarnungen abgesichert sind, gilt das nicht für Individualreisende, die einzelne Leistungen wie beispielsweise nur die Flüge gebucht haben. Ihr Recht auf Erstattung muss zuvor vertraglich festgeschrieben worden sein.

Streikende Flugbegleiter der Lufthansa. © dpa / Maja Hitij

EuGH-Gutachten spricht Airlines von Entschädigungspflicht bei Streik frei

Ein Gutachten des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof bezeichnet einen Streik als "außergewöhnlichen Umstand", der Airlines von der Entschädigungspflicht bei Verspätungen entlastet. Das Gericht dürfte dem Ansatz folgen.

Ein Flugzeug landet auf der griechischen Insel Skiathos. © AirTeamImages.com / Danijel Jovanovic

Verbrauchervertrauen in Reisebranche stark zurückgegangen

Pleiten und das Rückerstattungschaos während Corona haben das Vertrauen in Reiseveranstalter und Fluggesellschaften empfindlich geschwächt, hat die Verbraucherzentrale in einer Studie festgestellt. Eine Mehrheit wolle die Vorkasse-Praxis abgeschafft sehen.

Touristen mit Mundschutz am Flughafen. © dpa / Álex Zea/EUROPA PRESS

Verbraucherschutzminister will Vorkasse bei Reisen abschaffen

Der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) holt das Thema Vorkasse bei Flügen auf die Agenda der Verbrauchschutzministerkonferenz Anfang Mai. Verbraucherschützer fordern schon lange die Bezahlung beim Check-In.

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Annullierte Flüge der Lufthansa stehen auf dem Düsseldorfer Flughafen auf einer Anzeigetafel. © dpa / Federico Gambarini

Aufpreis bei Umbuchung von annulliertem Flug rechtens

Wer einen annullierten Flug umbucht, kann das nur für einen Zeitpunkt tun, der einen Bezug zum ursprünglichen Reisedatum aufweist. Wer den Flug mehrere Monate in die Zukunft verschiebt, muss mit einem Aufpreis rechnen, entscheidet ein Gericht.

"Annulliert" steht am 12. Februar 2015 am Flughafen Köln-Bonn auf einer Anzeigetafel neben einigen Flügen der Germanwings © dpa / Marius Becker

EU-Kommission will Annulierungspraktiken der Airlines nachgehen

Verbraucherschutzorganisationen sprechen von neuen Rekorden bei den Beschwerden zu Flugreisen. Nun will die EU-Kommission der Sache auf den Grund gehen und gibt den Airlines drei Wochen Zeit, Informationen bereitzustellen.

Zeiten auf einer Anzeigetafel am Flughafen © dpa/dpa-tmn / Fredrik von Erichsen

Richterbund: Zahl der Klagen gegen Airlines auch im Corona-Jahr hoch

Die Amtsgerichte haben sich auch 2020 mit rund 90.000 Klagen von Reisenden gegen Airlines beschäftigt. Der coronabedingt niedrige Flugverkehr hat für keine Entspannung gesorgt. Juristen glauben nicht an einen schnellen Rückgang der Verfahren.

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