Die Lufthansa Group hat ihr Klimaschutzprojektportfolio neu aufgestellt, wie der Konzern mitteilte. Das überarbeitete Portfolio umfasst 14 nach internationalen Standards zertifizierte Projekte.
Die Gruppe hat den Anteil sogenannter Removal-Projekte, die CO₂ dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen, den Angaben zufolge auf rund 20 Prozent verdoppelt.
Im Jahr 2025 leisteten Passagiere der Lufthansa Group durch nachhaltigere Reiseoptionen Beiträge zu Klimaschutzprojekten im Umfang von mehr als 710.000 Tonnen CO₂ – ein Anstieg von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Projekte werden in den Heimatmärkten der Gruppe sowie weiteren Ländern realisiert.
Das Portfolio gliedert sich in Avoidance- und Removal-Projekte, so die Lufthansa Group. Avoidance-Projekte vermeiden CO₂-Emissionen außerhalb der Luftfahrt, etwa durch Energiesparkocher oder Biogasanlagen.
Removal-Projekte entfernen CO₂ aktiv aus der Atmosphäre – naturbasiert durch Wiederaufforstung oder technologiebasiert durch Biokohle-Bindung und Direct-Air-Carbon-Capture-and-Storage-Verfahren (DACCS), bei denen CO₂ aus der Luft gefiltert und unterirdisch gespeichert wird.
Zu den Projektpartnern zählen Myclimate, First Climate, Ceezer, Senken, Climeworks und "1PointFive". Für DACCS-Technologien arbeitet die Lufthansa Group mit Deep Sky, Airbus und Climeworks zusammen.