Die Lufthansa Group hat ihren Tarif Green Fare in Impact Fare umbenannt. Mit dem neuen Namen wolle der Konzern den Beitrag stärker herausstellen, den Kunden für eine nachhaltigere Luftfahrt leisten, teilte er mit. Zugleich reagiere die Umbenennung auf neue regulatorische Vorgaben für die Umweltkommunikation.
Fluggäste, die den Impact Fare wählen, sorgen nach Angaben der Lufthansa Group dafür, dass im Streckennetz des Konzerns zusätzlich Sustainable Aviation Fuel (SAF) zum Einsatz kommt. Außerdem unterstütze der Tarif ausgewählte Klimaschutzprojekte außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette. Je nach Projekt sollten diese CO2 vermeiden oder entfernen.
Kunden können den Impact Fare bei den Airlines des Konzerns in jeder Reiseklasse buchen.
Spätestens sechs Monate nach dem Abflug setzt die Lufthansa Group für jede Buchung eines Impact Fare eine zusätzliche Menge SAF im Flugbetrieb ein. Auf Flügen innerhalb Europas richtet sich ihre Höhe nach 20 Prozent der Emissionen, die dem Flug nach Schätzung zuzurechnen sind. Der Beitrag für die Klimaschutzprojekte bemisst sich nach den übrigen 80 Prozent dieser Emissionen. Bei interkontinentalen Flügen verschiebt sich das Verhältnis auf zehn Prozent SAF und 90 Prozent Klimaschutzprojekte.
Fluggäste erhalten beim Impact Fare außerdem zusätzlich Meilen und Points. Abhängig von Buchungsklasse und Reiseziel können Umbuchungen flexibler oder gebührenfrei möglich sein.
Green Fare seit 2023 im Angebot
Die Lufthansa Group hatte den Green Fare 2023 eingeführt. Mehr als fünf Millionen Fluggäste hätten den Tarif seither gebucht, teilte der Konzern mit.
Nach eigenen Angaben setzt die Lufthansa Group auf fünf Handlungsfelder, um die Luftfahrt emissionsärmer zu machen. Dazu zählen eine modernere Flotte, mehr Treibstoffeffizienz, der Einsatz von SAF und der Ausbau der Intermodalität. Hinzu kommen Angebote für Privat- und Firmenkunden, die zusätzlich etwas für die Nachhaltigkeit tun wollen. Seit mehr als 30 Jahren ist der Konzern zudem in der Klima- und Wetterforschung weltweit aktiv.
