Die erste Boeing 747-8 Intercontinental der Lufthansa hat nach Bodentests nun auch mit den Flugtests begonnen. Die Maschine mit der Registrierung D-ABYA soll im März an den Kunden übergeben werden.
Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat am Mittwoch die Testflüge mit Lufthansas erster 747-8 Intercontinental aufgenommen. Die Maschine mit der Rumpfnummer RC022 und der Registrierung D-ABYA startete kurz vor 9.00 Uhr von Runway 16 des Paine Fields in Everett. Zuvor hatten umfangreiche Tests am Boden stattgefunden. Lufthansa soll die Maschine nach derzeitiger Planung im März erhalten.
Für Lufthansa schließt die 747-8I, von denen 20 Stück bestellt sind, eine Lücke zwischen dem Airbus A380 (536 Sitzplätze) und dem Airbus A340-600 (306 Sitzplätze). Als Erstkunde der Passagierversion der Boeing 747-8 ist die Kranichairline von Beginn an in die Entwicklung eingebunden. Die Maschine ist im Vergleich zum Vorgängermodell Boeing 747-400 um sechs Meter "gestreckt". Mit 76,3 m Gesamtlänge ist der neue Jumbo das längste Passagierflugzeug der Welt. Neu entwickelte Tragflächen mit hochmodernem Profil und den geschwungenen Tragflächenenden („Raked Wingtips“), sorgen für aerodynamische Vorteile. Die neu entwickelten Motoren des Typs GEnx-2B67 senken den Treibstoffverbrauch gegenüber dem Vorgängermodell um 13 Prozent.
Lufthansa hat 20 Boeing 747-8I bestellt, die ab Anfang 2012 bis Mitte 2015 ausgeliefert werden sollen. Darüber hinaus bestehen Optionen für 20 weitere Flugzeuge. Im Dezember 2011 weilte eine Boeing 747-8I für Stell- und Rolltests in Frankfurt. Zugleich wurden Abfertigungs- und Wartunsgprozesse simuliert, um sich so auf den Einsatzbeginn vorzubereiten.
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Gedankenflüge
Skyhub PAD wollte den innerdeutschen Luftverkehr neu beleben – und scheiterte schon im ersten Sommer. Ein Load Factor von rund 40 Prozent statt der angestrebten 85 bis 90 Prozent zeigt, wie groß die Lücke zwischen Kalkulation und Realität war. Die Gedankenflüge über das weniger Offensichtliche hinter den Meldungen der Woche.
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