Jetblue hat bei einer Auktion die Start- und Landerechte (Slots) der insolventen Fluggesellschaft Spirit Airlines am New Yorker Flughafen LaGuardia für 58,5 Millionen Dollar (rund 51,2 Millionen Euro) ersteigert. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor.
Zweitbester Bieter war die Fluggesellschaft Frontier mit einem Gebot von 57,5 Millionen Dollar.
Spirit verkauft die Rechte an zwölf täglichen Abflug- und zehn Ankunftsslots an dem vielgenutzten und streng regulierten Flughafen. Die insolvente Airline will den Verkauf bei einer Anhörung des Insolvenzgerichts in White Plains im US-Bundesstaat New York genehmigen lassen.
Jetblue teilte mit, mit den neuen Slots nun Optionen für bis zu zwölf zusätzliche Hin- und Rückflugverbindungen ab LaGuardia im Jahr 2027 prüfen zu wollen.
Die Fluggesellschaft Spirit hatte den Flugbetrieb in diesem Jahr eingestellt, nachdem steigende Treibstoffkosten die geplante Sanierung im Insolvenzverfahren durchkreuzt hatten. Spirit meldete im August 2025 Insolvenz an – ein Jahr, nachdem ein vorheriges Insolvenzverfahren keine Trendwende gebracht hatte.
Slot-Beschränkungen an drei US-Flughäfen
Die US-Luftfahrtbehörde FAA begrenzt die Gesamtzahl der Flüge an drei stark ausgelasteten US-Flughäfen, darunter LaGuardia, der John F. Kennedy International Airport und der Ronald Reagan Washington National Airport.
Jetblue verfügte laut FAA-Daten bereits über 31 Slots in LaGuardia, Frontier über vier.