Insolvente Spirit Airlines will 27 Flugzeuge versteigern lassen
Die insolvente Spirit Airlines will 27 Airbus-Schmalrumpfjets für mindestens 630 Millionen US-Dollar versteigern lassen. Wer als Erstbieter feststeht – und wann das US-Insolvenzgericht endgültig über den Verkauf entscheiden soll.
Die insolvente Spirit Airlines hat beim US-Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York die Genehmigung für ein Bieterverfahren zum Verkauf von 27 Airbus A320 und A321 beantragt. Der Gesamtkaufpreis soll mindestens 630 Millionen US-Dollar (rund 551 Millionen Euro) betragen, wie "CH-Aviation" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtete.
Als Erstbieter (Stalking Horse) für die Auktion fungiert demnach Save 206-B LLC, eine Gesellschaft, die von bestimmten Inhabern im Jahr 2025 ausgegebener Equipment Notes kontrolliert wird.
Verbindliche Gebote für die Auktion müssen bis zum 27. August, 16:00 Uhr Ortszeit, vorliegen. Qualifizierte Bieter sollen bis zum 31. August zur gleichen Uhrzeit feststehen. Die virtuelle Auktion – sofern erforderlich – ist für den 9. September, 10:00 Uhr Ortszeit, vorgesehen. Die endgültige Genehmigung des Verkaufs durch das Insolvenzgericht soll am 16. September erfolgen.
Die insgesamt 27 zur Auktion stehenden Maschinen sind laut Flottendaten von "CH-Aviation" in Marana eingelagert und bieten in einer Einklassenkonfiguration Platz für 182 Passagiere. Spirit wies darauf hin, dass jedes Flugzeug im Zustand "wie besichtigt", ohne Mängelgewähr, übergeben werde.
Spirit Airlines hatte die Flugzeuge über zwei separate EETC-Transaktionen (Enhanced Equipment Trust Certificate) finanziert und erworben: Die erste Transaktion erfolgte 2015, die Finanzierung der übrigen Maschinen folgte 2017.
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