Iberia und die Tochtergesellschaft Iberia Express stellen ihre Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage und wollen am Drehkreuz Madrid wachsen. Die Piloten beider Airlines stimmen dem Vorhaben zu.
Die beiden IAG-Airlines haben dazu jetzt eine Vereinbarung mit den Sepla-Vertretungen der Cockpitbesatzungen geschlossen. Von 2028 bis 2030 kommen demnach acht Flugzeuge zur Flotte hinzu. Sie ergänzen die Maschinen, die Iberia ohnehin in ihrem Programm "Flight Plan 2030" eingeplant hat.
Für den Ausbau wollen die Unternehmen 160 Flugbegleiter und 80 Piloten neu einstellen. Außerdem sollen 69 Iberia-Piloten und 36 Piloten von Iberia Express zum Kapitän aufsteigen. Beide Airlines wollen sich mit dem Abkommen im Verkehr ab Madrid auf der kürzeren Distanz besser gegen die Konkurrenz aufstellen.
Iberia Express fliegt auf der Kurz- und Mittelstrecke eigene Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und bringt zugleich Umsteiger zu den Langstreckenflügen der Mutter, deren Angebot wächst. Zusammen mit der Regionalmarke Iberia Regional Air Nostrum betreibt die Gruppe nach eigenen Angaben 165 Flugzeuge und fliegt von Madrid aus mehr als 140 Ziele in 50 Ländern an.