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Ein Airbus A220-300 im Flug nahe dem Airbus-Hauptsitz am Flughafen Toulouse-Blagnac © AP/dpa / Frèdèric Scheiber
Die FACC Firmenzentrale in Ried im Innkreis. © FACC

Der österreichische Composite-Spezialist FACC stellt künftig im Auftrag von Bombardier Aviation Radoms für den Airbus A220 her, wie das Unternehmen mitteilt. Dabei handelt es sich um die Nasen der Flugzeuge, hinter der das Wetterradar montiert ist. FACC wird 2020 mit der Auslieferung der Radoms starten und die Komponenten für die gesamte Lebensdauer des A220 Flugzeugprogramms herstellen.

Die Flugzeugnase muss die dahinter montierte Radarantenne vor äußeren Einflüssen wie Hagel oder auch Vogelschlag schützen. Daher müssen die Teile hochfeste Eigenschaften besitzen, um derlei Beschädigungen auch bei hohen Geschwindigkeiten zu verhindern. Gleichzeitig darf das Radarsignal nur minimal gedämpft werden.

Erst vor Kurzem hatte FACC bekannt gegeben, ab dem kommenden Jahr Radoms für die Bombardier-Businessjet-Familien Challenger und Global zu liefern. Die Österreicher stellen für Bombardier Aviation als Technologiepartner verschiedenste Komponenten und Bauteile her. Neben den Radoms auch Flügel-Rumpf-Verkleidungen, Ruder, Triebwerksverkleidungen sowie komplette Innenausstattungen mit Bordküchen und Crew-Ruheräumen.

FACC hat 13 internationale Standorte und ist mit rund 3500 Mitarbeitern in Design, Entwicklung und Fertigung von Luftfahrttechnologien und Leichtbausystemen für Luftfahrzeuge tätig. Im Geschäftsjahr 2018/19 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 782 Millionen Euro.