Eurowings und Sun Express haben für das erste Halbjahr ein Ebit von minus 252 Millionen Euro ausgewiesen, wie die Lufthansa-Tochter bekannt gab. Belastend wirkten vor allem gestiegene Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts sowie höhere Steuern und Gebühren am deutschen Luftverkehrsstandort.
Eurowings beförderte in den ersten sechs Monaten mehr als zehn Millionen Passagiere auf rund 75.000 Flügen. Die Auslastung stieg auf 85,3 Prozent.
Im zweiten Quartal verlagerte sich die Nachfrage laut Mitteilung in den westlichen Mittelmeerraum: Klassische Urlaubsziele wie Mallorca profitierten vom veränderten Buchungsverhalten infolge der geopolitischen Spannungen.