Auf dem Flughafen Nürnberg starten und landen von Montag an Kampfjets der Bundeswehr. Insgesamt sind von Montag bis Freitag 74 Starts und Landungen mit vier Eurofighter-Kampfjets geplant.
Die Bundeswehr übt bei ihrem Manöver "Dispersed Operations" unter anderem die Verlegung von Flugzeugen aus dem Fliegerhorst in Neuburg an der Donau. Im Verteidigungsfall würde es dem Feind ein willkommenes Ziel bieten, wenn alle Flugzeuge dort auf einem Fliegerhorst zusammengezogen wären.
Ziel der Übung sei es, Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit mit zivilen Institutionen, etwa auch mit der Flughafenfeuerwehr, zu optimieren, hieß es vorab.
Der zivile Flugbetrieb solle so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Auch die Lärmbelästigung für die Bevölkerung werde so gering wie möglich gehalten. Starts und Landungen würden weder in den frühen Morgenstunden noch am Abend stattfinden.
Der Flughafen Nürnberg ist seit geraumer Zeit Ersatzstandort für die in Neuburg an der Donau stationierte Alarmrotte der Luftwaffe. Der Albrecht-Dürer-Airport ist nach München der zweitgrößte Verkehrsflughafen Bayerns. 2025 wurden dort 4,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Fast 53.000 Starts und Landungen wurden gezählt.
Bereits im Juni hatte die Bundeswehr unter dem Titel "Dispersed Operations" mit Tornado-Maschinen am Flughafen Hamburg geübt.