Die Kabinenbesatzung der United Airlines hat einen neuen Fünfjahrestarifvertrag ratifiziert, der eine Lohnerhöhung von 31 Prozent sowie eine Vergütung für Boarding-Zeiten vorsieht. Doch der Weg zu dem Abkommen war lang.
Die Flugbegleiter der United Airlines haben einem neuen Fünfjahrestarifvertrag zugestimmt. Wie die Gewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA (AFA-CWA) am Dienstag mitteilte, votierten 82 Prozent der Mitglieder für das Abkommen.
Der Vertrag sieht eine Erhöhung des Grundgehalts um 31 Prozent vor. Darüber hinaus werden die Flugbegleiter künftig auch für die Zeit vergütet, die Passagiere beim Einsteigen benötigen. Hinzu kommen rückwirkende Zahlungen in Höhe von insgesamt 741 Millionen Dollar, wie Reuters berichtete.
Die AFA-CWA vertritt knapp 30.000 Flugbegleiter der Fluggesellschaft. Die Konditionen des Vertrags hatte die United bereits im März bekanntgegeben.
Monatelange Verhandlungen, gescheitertes Vorabkommen
Der Abschluss beendet einen langen Verhandlungsmarathon. Seit 2023 hatten United und ihre Kabinenbesatzung unter Bundesmediation verhandelt. Im Juli 2025 hatte die Gewerkschaft ein erstes Tentativabkommen abgelehnt – es erfülle ihre Forderungen nicht.
Die nun ratifizierte Einigung kam beim National Mediation Board zustande, unterstützt von Mediator Michael Kelliher, wie die Gewerkschaft mitteilte.