China richtet ab Sonntag eine dauerhafte Sperrzone um Peking ein. Der Luftraum ist dort vom Boden bis in unbegrenzte Höhe für alle Flüge gesperrt. Ausnahmen gelten nur für Linienflüge, genehmigte Geschäftsflüge sowie Flüge von Militär, Zoll, Polizei und Feuerwehr.
Die Zone erstreckt sich über Peking und Tianjin, weite Teile der Provinz Hebei sowie Teile der Inneren Mongolei, Shanxis, Shandongs, Liaonings und der Bohai-See. Nach groben geografischen Schätzungen leben dort rund 100 Millionen Menschen, zudem liegen Dutzende Flughäfen und kleinere Flugplätze in dem Gebiet.
Ausgelöst wurde die Maßnahme durch einen seltenen Durchbruch in den strikt kontrollierten Luftraum über Peking. Am 26. Juni war ein kleines Sportflugzeug in den 108-stöckigen CITIC Tower im zentralen Geschäftsviertel der Stadt gestürzt. Nach Angaben der örtlichen Behörden kam dabei der Pilot ums Leben. Zusätzlich wurden 13 Menschen am Boden verletzt.