Tata-Sons-Chairman N. Chandrasekaran hat den Zeithorizont für die Sanierung von Air India auf bis zu zehn Jahre ausgedehnt. Der Verlust der zweitgrößten indischen Fluggesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als verdoppelt.
Die Sanierung von Air India könnte bis zu ein Jahrzehnt dauern – das schrieb Tata-Sons-Chairman N. Chandrasekaran im Jahresbericht des Mutterkonzerns, der am Montag veröffentlicht wurde.
Als Gründe nannte er anhaltende Lieferkettenprobleme bei wichtigen Komponenten, den notwendigen Umbau veralteter Systeme, Unternehmenskultur und Flotte sowie den Aufbau eines größeren technischen Personals und Flugbetriebs.
Die neue Einschätzung bedeutet eine deutliche Verlängerung gegenüber dem im September 2022 vorgestellten Fünfjahresplan. Chandrasekaran verwies zudem auf die Auswirkungen von Luftraumsperrungen und gestiegenen Treibstoffkosten durch den Nahost-Konflikt sowie auf die Folgen eines tödlichen Flugzeugabsturzes im vergangenen Jahr.
Air India meldete für das Geschäftsjahr bis März 2026 einen Nettoverlust von 222,4 Milliarden Rupien (rund 2,1 Milliarden Euro) – nach 108,6 Milliarden Rupien im Vorjahr. CEO Campbell Wilson wird die Airline zum 30. September verlassen; ein Nachfolger ist noch nicht benannt.
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Luftrechtskolumne (144)
Die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit ist streng geregelt. In der Praxis spielen aber nicht nur die Lufttüchtigkeitsanweisungen der Behörden eine Rolle. Die Rechtsanwältin Nina Naske erklärt, wie mit Vorgaben der Inhaber der Musterzulassung umzugehen ist.
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