Air France und KLM ändern ihre Gepäckbestimmungen für Flüge von Europa in die USA und umgekehrt. Vom 1. November 2009 an wird nur noch das erste Gepäckstück von maximal 23 Kilogramm kostenfrei befördert. Für ein zweites Gepäckstück fällt dann nach Angaben der Airline eine Gebühr von 50 Euro beziehungsweise 50 US-Dollar an. Bisher durften auf USA-Flügen zwei Gepäckstücke von je maximal 23 Kilogramm kostenfrei mitgeführt werden.
Von dieser Regelung ausgenommen sind „Flying Blue Elite (Silver, Gold, Platinum)“- sowie Club 2000/Skipper-Mitglieder. Auch Passagiere in First Class, Business Class und Premium Voyageur sowie Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sollen weiterhin ein zweites Gepäckstück gebührenfrei einchecken können.
Kleine Haustiere dürfen weiter mit in der Kabine reisen, wenn das Gewicht des Tieres inklusive Behälter sechs Kilogramm nicht übersteigt. Für den Transport fällt künftig eine Gebühr von 200 Euro an. Das gilt auch für größere Tiere, die im Frachtraum befördert werden. Weitere 150 Euro Gebühr kommen dazu, wenn die Transferzeit des Tieres in Amsterdam-Schiphol mehr als zwei Stunden beträgt.
Golftaschen bis zu 23 Kilogramm werden auch künftig kostenfrei befördert, wenn der Flug von Air France oder KLM durchgeführt wird. Andere Sportausrüstungen wie Surfequipment, Fahrräder oder Ski zählen als einzelnes Gepäckstück und fallen somit unter die Freigepäckgrenze. Das Sportgepäckstück darf nicht mehr als 23 Kilogramm wiegen.