Air Asia nähert sich dem Ende von Gesprächen mit strategischen Investoren. Die malaysische Billigfluggesellschaft benötigt eine Kapitalspritze von einer Milliarde Ringgit (rund 200 Millionen Euro), wie stellvertretender Konzernchef Farouk Kamal sagte.
Die Muttergesellschaft Capital A war 2022 von der malaysischen Börse als finanziell notleidend eingestuft worden. Konzernchef Tony Fernandes erklärte im März, die Privatplatzierung sei abgeschlossen, ohne die Identität der Investoren zu nennen.
Air Asia zählt zu Asiens größten Billigfluggesellschaften und ist einer der wichtigsten Airbus-Kunden. Das Unternehmen hat rund 360 Flugzeuge bestellt. Vergangene Woche hatte die Airline eine Absichtserklärung mit Airbus für 50 Langstreckenflugzeuge vom Typ A321 XLR unterzeichnet.
Capital A plant den Verkauf der Air-Asia-Sparte an die Langstrecken-Tochter Air Asia X. Damit sollen Lang- und Kurzstreckengeschäft unter einer Marke zusammengefasst werden.