Boeing erwartet "gutes Jahr für die 737"
Luftfahrtschau in Farnborough beginnt
Auf der Farnborough International Airshow ringen diese Woche Boeing, Airbus und viele andere Unternehmen aus dem Flugzeugbau um Kunden und Aufträge. Insgesamt haben sich rund 1.400 Aussteller angekündigt. Der Veranstalter rechnet mit 250.000 Besuchern.
Auf der Luftfahrtschau in Farnborough bei London zeigen ab heute (Montag) die Branchengiganten Airbus und Boeing ihre leistungsstärksten Flugzeuge. Die Messe wird im jährlichen Wechsel mit der Airshow in Le Bourget bei Paris veranstaltet. Vom 9. bis 15. Juli haben sich rund 1400 Aussteller angemeldet. Die ersten vier Messetage sind Fachbesuchern vorbehalten. Am 14. und 15. Juli sind die Tore der Messe auch für die breite Öffentlichkeit geöffnet.
Dem europäischen Flugzeugbauer Airbus und seinem Hauptkonkurrenten Boeing winken erneut Aufträge in Milliardenhöhe. Boeing lässt sich zum Start der Luftfahrtmesse in Farnborough nicht zu großen Ankündigungen verleiten. "Wir schließen keine Aufträge extra für die Airshows ab", sagte der neue Chef der Boeing-Verkehrsflugzeugsparte, Raymond Conner, am Sonntag in London.
Mit der spritsparenden Neuauflage seines Mittelstreckenflugzeugs, der 737-MAX, sieht der Manager sein Unternehmen wieder auf Augenhöhe mit dem europäischen Rivalen Airbus. Ob Boeing den Vorsprung des neuen Airbus-Verkaufsschlagers A320neo bei den Neuaufträgen in diesem Jahr aufholen kann, ließ er offen. Nur so viel: "Es wird mit Sicherheit ein gutes Jahr für die 737."
Die Neuauflage der A320-Familie hat Airbus binnen anderthalb Jahren mehr als 1.400 Bestellungen für die "neo" eingebracht. Boeing hat bisher erst 451 Festaufträge für die 737-MAX und will bis zum Jahresende zumindest die 1.000er-Marke überschreiten. Beide Modelle sollen jeweils rund 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als ihre Vorgänger A320 und 737. Die "neo" soll 2015 auf den Markt kommen und damit rund zwei Jahre vor der "MAX".
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Interview
Nach sieben Jahren Abstinenz kehrt Air Canada nach Berlinnzurück und verbindet den BER zunächt dreimal pro Woche mit Montreal. Welche Rolle der neue Airbus A321 XLR dabei spielt, erläutert Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada.
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