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Eine Folie aufkleben und damit Kerosin sparen: Klingt zu schön, um wahr zu sein? Bei Langstreckenflugzeugen funktioniert es tatsächlich!
Die Folie ahmt die Haut von Haien nach. Feine Rillen, sogenannte Riblets, senken den Reibungswiderstand im Reiseflug. Das spart rund ein Prozent Kerosin und ebenso viel CO2. Allein die vier Boeing 777 von Austrian Airlines sparen damit bis 2028 rund 2650 Tonnen Treibstoff. Nach etwa zwei Jahren soll sich die Folie für die Airlines rechnen.
Anfang September hat nun ein Airbus A330-300 von Discover Airlines bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden als erster Airbus die Aeroshark-Folie von Lufthansa Technik und dem Entwicklungspartner Surventis bekommen. Bis Ende des Jahres soll die Zulassung für den A330 stehen.
Im Video erfährst Du, wie sich die Folie anfühlt, wie das Bekleben abläuft und warum das Prinzip schon seit den 1950er-Jahren bekannt ist, die Folie den Alltag im Flugbetrieb aber erst jetzt – Jahrzehnte später – revolutioniert.
Zum Schluss geht es um die Zukunft: Lufthansa Technik testet bereits einen Nachfolger, der auch an Flügelflächen halten soll. Auch Delta Air Lines und Japan Airlines arbeiten mit Riblets – von einem anderen Anbieter.
