Reisende zwischen Italien und Spanien müssen sich weiterhin auf stichprobenartige Grenzkontrollen einstellen. Italiens Innenminister Matteo Piantedosi kündigte eine Verlängerung der Maßnahme um 15 Tage an, bereits die zweite Verlängerung seit der Einführung. Rom nannte als Grund Risiken für die innere Sicherheit.
Spanien reagierte mit eigenen Kontrollen an Flughäfen und Häfen mit direkter Verbindung nach Italien und teilte der Europäischen Kommission eine ebenfalls 15-tägige Verlängerung mit. Die bisherige Regelung wäre am 23. September ausgelaufen, nun gilt sie bis zum 8. Oktober. Das spanische Innenministerium erklärte, die Umstände, die zur Einführung der Maßnahme geführt hätten, bestünden weiterhin.
Die Kontrollen laufen seit Anfang August, nachdem Zehntausende Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta angekommen waren und Italien daraufhin seine Grenzen zu Spanien verstärkt überwachte. Bislang folgte auf jede Verlängerung Roms eine entsprechende Verlängerung Madrids.