Ryanair hat Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) erneut aufgefordert, die Luftverkehrsteuer des Landes abzuschaffen. Es müsse nun gehandelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern und eine Abwanderung von Flügen in günstigere Nachbarländer zu verhindern, sagte Ryanair-Manager Andreas Gruber.
Er kritisierte die bisherige Untätigkeit der Regierung in Wien.
Gruber warnte, dass Länder wie Italien, Ungarn und Schweden ihre Luftverkehrsabgaben bereits gesenkt oder gestrichen hätten. Die österreichische Steuer von zwölf Euro pro Ticket schade dagegen dem Tourismus.
Sollte die Abgabe fallen und der Flughafen Wien Anreize schaffen, stellte Ryanair ein Passagierwachstum von 70 Prozent auf zwölf Millionen Reisende binnen fünf Jahren in Aussicht.