Flylili kann nicht wie geplant die Flotte erweitern. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat bei einer Inspektion eines Airbus A319 insgesamt 61 "schwerwiegende Mängel" festgestellt, wie lokale Medien zuvor berichteten.
Diese Mängel würden die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs beeinträchtigen, so die Behörde.
Flylili hätte daraufhin nicht wie geplant bis zum 15. Juli diese Fehler beheben können, weshalb das Flugzeug vorerst weiterhin am Boden bleibt.
Die noch junge rumänische Fluggesellschaft erklärte gegenüber "CH-Aviation" den Prozess wie folgt: "[Das Flugzeug] wurde registriert und durchläuft derzeit das Verfahren zur Aufnahme in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis unseres Unternehmens. Die Aufnahme von Flugzeugen in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) hat länger gedauert als erwartet, da in der Luftfahrtindustrie aufgrund der gestiegenen Nachfrage und der Beschränkungen in der Lieferkette, die sich auf den Sektor auswirken, nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen."
Aktuell plant Flylili mit der Indienststellung des Flugzeugs zum 2. August. An diesen Plänen halte die Airline auch vorerst fest. Dann sollen auch die Linienflüge nach Deutschland wieder aufgenommen werden, die zuvor kurz nach dem Erstflug wieder eingestellt werden mussten.
In der Folge will Flylili weitere Airbus A319 in die Flotte aufnehmen. Alle Flugzeuge waren zuvor für Ita Airways im Einsatz, wie "CH-Aviation" berichtete. Weiter teilte das Branchenportal mit, dass ein Flugzeug vorerst weiterhin am Flughafen Istanbul-Atatürk geparkt ist.