Revolut hat den Aufbau eines eigenen Lounge-Netzwerks in Flughäfen angekündigt. Wie die Neobank mitteilt, soll als erstes der Flughafen in Kopenhagen mit einer Revolut Lounge (CPH Revolut Lounge) ausgestattet werden.
Unterstützt wird sie dabei durch einen bekannten Lounge-Betreiber: Plaza Premium Group. Dieses Unternehmen betreibt bereits weltweit ein großes Netzwerk an Lounges an internationalen Flughäfen unter verschiedenen Marken wie etwa Luxxlounge oder auch Premium Plaza Lounge. Nach Angaben der Lounge-Gruppe ist diese in 150 Ländern und insgesamt 600 Flughäfen aktiv.
Dieses Lounges sind oft über Dienste wie Priority Pass zugänglich und damit etwa für Kunden teurer Kreditkarten von American Express. Auch Revolut ermöglicht seinen Kunden Zugänge zu Lounges und nutzt dafür aktuell den Dienstleister Loungekey.
Mit den eigenen Lounges baut Revolut auch eine Konkurrenz zu American Express auf, denn der Kreditkartenausgeber hat ebenfalls eigene Lounges.
Revolut verspricht für Kopenhagen zudem eine besonders große Lounge. Die Bank verspricht gar die größte im Schengenraum allgemein zugängliche Lounge zu bieten. Sie soll 2027 zudem im Rahmen eines größeren Lounge-Programms in Europa starten. Sie dürfte also nicht die einzige bleiben. Details nennt Revolut jedoch noch nicht. Es sollen aber internationale Drehkreuze mit weiteren Revolut Lounges ausgestattet werden.
Revolut bemüht sich aktuell als Bank insbesondere um Reisende. Die Neobank verteilt an zahlreichen Flughäfen auch Bezahlkarten, darunter auch am BER, die Fluggäste dann schnell registrieren können.
Als Neobank arbeitet Revolut aber ohne Filialen, auch wenn das Unternehmen in Spanien eine plant. Dort betreibt das Unternehmen sogar eigene, sehr ungewöhnliche Geldautomaten. In anderen Ländern funktioniert Revolut hingegen weiter als Smartphone-Bank.