Wechsel an der Spitze: Marabu Airlines bekommt neuen CEO
Die Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines bekommt einen neuen Chef. Paul Fabian übernimmt ab Februar die Führung des estnischen Carriers. Die Airline wächst stark und hat wichtige Basen von der Schwestergesellschaft Condor übernommen.
Die Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines ernennt Paul Fabian zum neuen Chef. Der bisherige Betriebschef übernimmt ab 1. Februar 2026 zusätzlich die Funktion des Vorstandsvorsitzenden, wie das Unternehmen mitteilte. Fabian folgt auf Axel Schefe, der die Airline auf eigenen Wunsch Ende Januar verlässt.
Fabian ist seit März 2024 als Betriebschef bei Marabu tätig. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der internationalen Luftfahrtindustrie und arbeitete zuvor unter anderem bei Emirates, Air Malta und Skyborne Aviation UK.
Schefe war im August 2023 von Condor zu Marabu gewechselt und zum Vorstandsvorsitzenden ernannt worden. Unter seiner Führung hat Marabu mehr als drei Millionen Passagiere befördert. Er will sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen.
Mattias Tammeaid, bisher Stabschef im Vorstand, übernimmt zusätzlich die Funktion des Finanzchefs. In dieser erweiterten Rolle leitet er die Bereiche Finanzen, Recht und Einkauf, wie die estnische Airline mitteilt.
Marabu hat ihren Sitz in Tallinn und bietet von Deutschland aus Flüge zu Zielen in Europa, Nordafrika und im Mittelmeerraum an. Die Airline gehört wie Condor zu Attestor Capital.
Die estnische Airline war nach ihrer Gründung im Jahr 2022 kontinuierlich gewachsen und hat mittlerweile Basen in Hamburg, Leipzig/Halle und Nürnberg aufgebaut.
Marabu hatte zuletzt sukzessive Ferienflüge von der Schwestergesellschaft Condor übernommen. An der Basis Leipzig/Halle übernahm Marabu das komplette Streckenprogramm von Condor. Auch in Berlin fliegt Marabu mittlerweile Verbindungen, die zuvor Condor bedient hatte, etwa nach Hurghada.
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Analyse
Mitte Oktober entscheidet Portugal, ob die Lufthansa Group oder Air France-KLM als strategischer Partner bei Tap einsteigt. Beide Bieter bringen Argumente mit, aber auch Risiken, von denen eines die Wettbewerbsbehörden betreffen könnte, erläutert Johannes Reinmüller:
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