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Lufthansa-Logo an der Konzernzentrale in Köln © dpa / Oliver Berg

"Das Schlimmste liegt hinter uns", ist Lufthansa-Chef Carsten Spohr überzeugt. Damit mag er richtig liegen, doch ein Vergnügen werden die kommenden Monate für die Fluggesellschaft deshalb trotzdem nicht.

Die Impfkampagne verläuft zumindest in Europa schleppend, eine Öffnung in Richtung USA ist angedacht, aber noch längst nicht vollzogen. Das laufende Geschäftsjahr dürfte daher nicht mehr zu retten sein, erwartet werden erneut ein operativer Verlust und im Durchschnitt nur 40 Prozent der vor der Krise angebotenen Kapazität.

Mit einer verfügbaren Liquidität von mehr als zehn Milliarden Euro und einer möglichen Kapitalerhöhung in der Hinterhand wird die Lufthansa trotz allem einigermaßen gut aus der Krise kommen. Viel wichtiger als die kurzfristige Ergebnisentwicklung sind daher die Lehren, die das Unternehmen aus den vergangenen 14 Monaten zieht.

Am wichtigsten ist die Frage, wie man sich wetterfester macht, denn die nächste Krise kommt bestimmt. Da ist es eine gute Nachricht, dass sich die Lufthansa ein deutlich dickeres Liquiditätspolster verordnet. Die Rede ist von sechs Milliarden bis acht Milliarden Euro, in die Coronavirus-Pandemie hineingegangen ist man mit 2,3 Milliarden Euro. Was der Finanzvorstand eines Wettbewerbers damals mit den Worten kommentierte: "Da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen."

Über viele Jahre standen die Investitionen in neues Fluggerät bei der in der Regel von Ingenieuren geführten Fluggesellschaft im Vordergrund, was danach übrig blieb, musste als Reserve reichen. Diese Zeiten dürften glücklicherweise vorbei sein, auch wenn bei der geplanten Kapitalerhöhung mit Vorsicht ans Werk gegangen werden muss, um die daraus resultierende Verwässerung in Grenzen zu halten.

Eine weitere Lehre aus der Krise ist, dass der Schlüssel für künftigen wirtschaftlichen Erfolg in einer günstigeren Kostenstruktur liegt. Diese muss nicht unbedingt mit Ryanair vergleichbar sein, aber beispielsweise mit Condor oder Easyjet. Kostensenkungen sind umso wichtiger, als Wachstum künftig vor allem im touristischen Verkehr erwartet wird. Passagiere in diesem Segment schauen viel mehr auf den Preis als die Geschäftsreisenden, so dass man vor allem mit günstigen Tickets punkten kann.

Bei den Kosten hat Lufthansa noch einiges abzuarbeiten. Denn während es mit den Kabinenbesatzungen eine längerfristige Einigung gibt, steht diese für die Piloten noch aus. Dazu kommt, dass Lufthansa derzeit noch von den Kurzarbeiterregelungen profitiert, diese laufen aber Ende 2021 aus, was die Kosten wieder nach oben treiben dürfte.

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