Der US-Mischkonzern Honeywell hat sich mit Flexjet auf einen Vergleich in ihrem Rechtsstreit geeinigt. Wie Honeywell mitteilte, wollen beide Unternehmen ihre kommerzielle Partnerschaft wiederaufbauen. Als Teil der Einigung verlängerten sie ihren Wartungsvertrag für Flugzeugtriebwerke bis 2035.
Flexjet hatte Honeywell im März 2023 verklagt und dem Konzern vorgeworfen, einen Wartungsvertrag für Flugzeugtriebwerke gebrochen zu haben. Das Luftfahrtunternehmen forderte Schadenersatz wegen verzögerter Triebwerksreparaturen. Im Dezember bezifferte Flexjet die geforderte Summe auf mindestens 500 Millionen Dollar (rund 427 Millionen Euro) zuzüglich weiterer Beträge.
Die neue Vergleichsvereinbarung regelt alle ausstehenden Ansprüche zwischen den Parteien vollständig, erklärte Honeywell. Der Konzern rechnet aufgrund der Einigung mit einer Belastung von rund 470 Millionen Dollar im vierten Quartal.
