GE Aerospace hat den Gussteile-Hersteller Consolidated Precision Products (CPP) von den Private-Equity-Gesellschaften Warburg Pincus und Berkshire Partners übernommen. Das teilte das Unternehmen mit. Der Kaufpreis liegt bei 11,75 Milliarden US-Dollar (rund 10,1 Milliarden Euro). Finanziert wurde die Transaktion aus sieben Milliarden US-Dollar eigenen Mitteln sowie neuen Schulden.
Vorstandsvorsitzender H. Lawrence Culp Jr. sagte, die Übernahme solle Kapazitäten und Qualität verbessern und neue Triebwerkstechnologien schneller zur Marktreife bringen. Sie soll nach GE-Angaben bereits im ersten Jahr das bereinigte Ergebnis je Aktie und den freien Cashflow steigern. Der Abschluss der noch von Behörden zu genehmigenden Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet.
Das 1991 gegründete Unternehmen fertigt mit rund 6600 Beschäftigten an mehr als 20 Standorten Gussteile aus Superlegierungen, Titan, Aluminium, Magnesium und Stahl für Verkehrs- und Regionalflugzeuge, Hubschrauber, Industriegasturbinen und Rüstungssysteme. GE Aerospace ist seit mehr als 15 Jahren Kunde von CPP.