Alaska Airlines will den Joint Ventures rund um Oneworld-Airlines auf dem Nordatlantik und im Pazifik beitreten. Das 2010 gegründete Atlantik-Joint-Venture umfasst neben American Airlines derzeit British Airways, Iberia, Finnair, Aer Lingus und Level. Kurz danach startete American im Pazifik ein Joint Venture mit Japan Airlines.
In den kommenden Monaten wollen die Carrier nun beim US-Verkehrsministerium (DOT) die Genehmigung samt kartellrechtlicher Immunität beantragen und weitere Freigaben internationaler Behörden einholen.
IAG und Japan Airlines begrüßten die Pläne. Ein Beitritt würde Alaska mit ihren Wettbewerbern auf eine Stufe stellen und den Kunden einen einfacheren Zugang zu internationalen Zielen verschaffen, sagte Vertriebsvorstand Andrew Harrison. Alaska ist wie American Mitglied der Allianz Oneworld.
Die Lufthansa Group betreibt auf dem Nordatlantik ein eigenes Joint Venture mit United Airlines und Air Canada, dem zuletzt auch Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Discover Airlines angehörten. Auch dort steht eine Erweiterung an.
Ita Airways will nach der Mehrheitsübernahme durch die Lufthansa Group beitreten, dafür fehlt aber noch die kartellrechtliche Freistellung aus den USA. Lufthansa erwartet sie für das erste Quartal 2027.