Pro-Palästina-Aktivisten blockieren Zufahrten zur ILA in Berlin
Zum Auftakt der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA haben Pro-Palästina-Aktivisten zwei Zufahrtsstraßen zum Messegelände blockiert. Die Blockade ist mittlweise aufgehoben.
Die Zufahrtsstraßen zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA am Berliner Flughafen BER sind wieder frei. Die Blockaden seien aufgelöst, alles laufe wieder, sagte ein Polizeisprecher.
Pro-Palästina-Aktivisten hatten sich am Mittwochmorgen an zwei Stellen auf die Fahrbahn geklebt: Im Wiesenweg klebten sich vier Personen fest, auf der LPG-Straße drei weitere. Polizisten lösten die Aktivisten von der Straße.
Die ILA-Veranstalter informierten Besucher über erhöhte Wartezeiten und empfahlen den Fußweg ab der S-Bahn-Haltestelle Waßmannsdorf.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahm die Polizei die Beteiligten bis 18:00 Uhr in Gewahrsam. Sie erhalten zudem Hausverbot. Ihnen wird der Verstoß gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz sowie gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.
Die Protestaktion reklamierte eine Gruppe namens "Peacefully against Genocide" für sich. Im Zentrum der Kritik stehen Auftritte von Rüstungskonzernen auf der Messe. Die Gruppe hatte sich in der Vergangenheit zu mehreren Aktionen bekannt – darunter das Erklettern des Brandenburger Tors und das Beschmieren des Kanzleramts.
Die diesjährige ILA ist heute eröffnet worden. Als Gast wird unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Auf der Messe sind rund 750 Aussteller aus 37 Ländern vertreten.
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2016\/05\/900e0edf_10ddd581439183275e958d04d83dbc92__square__360?v=1462967403","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 dpa\/ Ralf Hirschberger"},"caption":"Der Tower des neuen Hauptstadtflughafens BER scheint zwischen bl\u00fchendem Raps zu versinken."}
Die europäischen SAF-Quoten stehen, doch die Rohstofffrage ist längst nicht gelöst. Dr. Frank Röber, Europe Breeding Alliances Lead bei Corteva, argumentiert: Wer den Markthochlauf nachhaltiger Flugkraftstoffe realistisch organisieren will, braucht nachhaltige Rohstoffe aus der Landwirtschaft – und dafür jetzt vor allem regulatorische Klarheit.
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2026\/06\/purchased-2-nIyo5N__square__242?v=1780915039","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 AirTeamImages.com\/ Felix Gottwald"},"caption":"Eine Boeing 777 von United rollt am Flughafen Frankfurt, dahinter Flugzeuge der Lufthansa am Gate."}
{"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"ImageObject","url":"https:\/\/images.airliners.de\/2014\/05\/14896E004030F77D_6fdd6d0b76f8f8ed5fafeb662a9e0a90__square__242?v=1557381180","copyrightHolder":{"@type":"Person","name":"\u00a9 dpa\/ Wolfgang Kumm"},"caption":"Besucher auf der ILA Berlin Air Show 2014 warten, um den Airbus A380 der Emirates besichtigen zu k\u00f6nnen.."}
Laden Sie diesen Artikel als gestaltetes PDF herunter, zum Ausdrucken oder Abspeichern. Als airliners+ Abonnent haben Sie Vollzugriff auf 20 Jahre Luftverkehrs-Expertise.
Artikel zur Merkliste
Hinweis: Melden Sie sich an, um den Artikel auf der Merkliste zu speichern.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Ihr Feedback liegt uns am Herzen. Schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie einen Fehler entdeckt haben oder geben Sie der Redaktion Hinweise, gerne auch anonym.
Laden Sie diesen Artikel als gestaltetes PDF herunter, zum Ausdrucken oder Abspeichern. Als airliners+ Abonnent haben Sie Vollzugriff auf 20 Jahre Luftverkehrs-Expertise.