Air India groundet Boeing 787 nach Problem mit Treibstoffschalter
Air India hat eine Boeing 787 aus dem Verkehr gezogen, bei der Probleme mit dem Treibstoffsteuerungsschalter aufgetreten sind. Der Schalter steht im Zentrum der Untersuchungen zu einem tödlichen Absturz im vergangenen Jahr.
Air India hat eine Boeing 787 gegroundet. Ein Pilot meldete ein Problem mit dem Treibstoffsteuerungsschalter.
"Wir haben das Flugzeug am Boden festgesetzt und beziehen den Originalhersteller ein, um die Bedenken des Piloten prioritär überprüfen zu lassen", teilte die Airline mit. Die Angelegenheit sei der indischen Luftfahrtbehörde kommuniziert worden.
Boeing und das indische Luftfahrtministerium, dem die Luftfahrtbehörde untersteht, reagierten zunächst nicht auf eine Anfrage von "Reuters".
Air India teilte mit, nach einer Anweisung der Luftfahrtbehörde im vergangenen Jahr die Treibstoffsteuerungsschalter aller Boeing 787 in der Flotte überprüft zu haben. Dabei seien keine Probleme festgestellt worden.
Die Fluggesellschaft steht seit einem "Dreamliner"-Absturz im Juni vergangenen Jahres unter intensiver Beobachtung. Bei dem Unglück kamen 260 Menschen ums Leben.
Eine Cockpit-Aufzeichnung des Gesprächs zwischen den beiden Piloten des Air-India-Flugs deutet darauf hin, dass der Kapitän den Treibstofffluss zu den Triebwerken unterbrochen habe, sagte eine mit der frühen Bewertung der Beweise durch US-Behörden vertraute Quelle im vergangenen Jahr.
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Hintergrund
Passwörter sind für Airlines und Flughäfen ein wachsendes Sicherheitsrisiko, schreibt Alexander Summerer, Head of Authentication bei Swissbit: Phishing-resistente FIDO2-Verfahren und die Verzahnung digitaler und physischer Zugänge können zu einem wichtigen Baustein operativer Resilienz werden.
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