Boeing bleibt trotz zusätzlicher Kosten auf Kurs, zwei neue Air-Force-One-Maschinen bis 2028 auszuliefern, teilte der US-Flugzeugbauer mit. Um das Ziel zu erreichen, seien aber zusätzliche Ausgaben nötig – das Programm liegt bereits Jahre hinter dem Zeitplan und Milliarden über dem Budget.
Boeing hatte 2018 einen Auftrag über 3,9 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro) für den Bau der Maschinen erhalten, die Kosten sind seither auf mehr als fünf Milliarden Dollar gestiegen. Die neuen Flugzeuge sollen die aktuellen Air-Force-One-Maschinen ersetzen, die seit 1990 im Dienst sind.
"Wir liegen für 2028 im Plan", sagte Steve Parker, Chef der Sparte Defense, Space and Security, vor Journalisten im Vorfeld der Farnborough Airshow in Großbritannien. Er gehe davon aus, dass die erste Maschine im kommenden Jahr mit Testflügen beginne. "Ich rechne dort mit gewissen Kostensteigerungen, während wir die Verkabelung und die Struktur fertigstellen und unsere eigenen Zulassungen abschließen", fügte er hinzu.