Air Canada baut ihr internationales Streckennetz aus und setzt auf wachsende Nachfrage im Premiumsegment. Die kanadische Fluggesellschaft kündigte neue Verbindungen nach Europa und Lateinamerika an.
Die Expansion folgt dem Branchentrend nordamerikanischer Airlines, die verstärkt auf Premiumkabinen, Geschäftsreisen und Vielfliegerprogramme setzen.
"Wir setzen unsere strategische Expansion nach Lateinamerika fort und nutzen die anhaltend starke Nachfrage sowie Frachtchancen", sagte Mark Galardo, President Cargo bei Air Canada. So verbindet die Fluggesellschaft ab Dezember Toronto mit Quito (Ecuador). Zum Einsatz kommt eine Boeing 787.
Die Airline setzt zudem auf einen neuen Airbus-A321 XLR-Stützpunkt am Drehkreuz Toronto-Pearson, um ganzjährige Verbindungen nach Kopenhagen und Manchester zu ermöglichen.
Vergangene Woche hatte Air Canada bereits Nonstop-Flüge nach Sapporo (Japan) ab Dezember diesen Jahres angekündigt.
Die Gewerkschaft Unifor, die 6000 Beschäftigte der Fluggesellschaft im Flughafen- und Kundenservice vertritt, teilte separat mit, dass sie Tarifverhandlungen vor dem Vertragsablauf am 28. Februar aufgenommen habe.