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Traumjob Fluglotse? Was der Job wirklich braucht – und warum nur fünf Prozent bestehen:
Einmal im Jahr öffnet die Deutsche Flugsicherung (DFS) ihren Campus in Langen für alle, die wissen wollen: Wie wird man eigentlich Fluglotse – und was gibt es sonst noch bei der DFS?
airliners.de-Chefredakteur David Haße war beim diesjährigen DFS Recruitment Day dabei – und zwar nicht ohne Grund: sein Sohn Felix, erwägt tatsächlich, sich als Fluglotse zu bewerben.
Bei 35 Grad strömten Tausende Interessierte auf den DFS-Campus, um sich an Infoständen, in Workshops und an Simulatoren ein Bild von den Karriere-Möglichkeiten zu machen.
Was braucht man eigentlich, um Fluglotse zu werden? Fluglotsin Olivia erklärt es aus erster Hand: Abitur mit mindestens 2,7, gutes Englisch – und dann vor allem die richtigen Soft Skills. Merkfähigkeit, Multitasking, Reaktionsschnelle und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben. Nur fünf Prozent der Bewerber schaffen das Auswahlverfahren. Aber: Die frühere Altersgrenze von 24 Jahren gibt es nicht mehr.
DFS-Personalchefin Andrea Wächter macht klar, dass die Flugsicherung weit mehr ist als nur Fluglotsen. Jedes Jahr werden 200 Auszubildende gesucht – darunter Flugsicherungsingenieure im dualen Studium, Luftverkehrsmanager, Fachinformatiker und sogar IHK-Absolventen für Bürokommunikation. Ohne Technik, so Wächter, läuft eben auch nichts.
Felix durfte beim Workshop der Center-Lotsen selbst an einem Simulator Flugzeuge kontrollieren – Höhe, Geschwindigkeit, Anflug. Sein Fazit danach? Eindeutig. Und seine Antwort auf die Frage, warum er Fluglotse werden will, ist mindestens genauso ehrlich wie überraschend. Sie versteckt sich in den Outtakes ganz zum Schluss :-)