US-Finanzminister Scott Bessent hat Fluggesellschaften und Flugzeug-Leasinggesellschaften als mögliche Ziele weiterer US-Sanktionen gegen den Iran genannt. Zudem seien in dieser Woche weitere Sanktionen gegen iranische Banken möglich.
In einem Interview des Senders "Fox News" äußerte sich Bessent am Mittwoch nach einem G20-Treffen in North Carolina erneut zum Kurs der US-Regierung gegenüber Teheran. Neben der Luftfahrt- und der Schifffahrtsbranche brachte er dabei auch digitale Vermögenswerte als mögliche Sanktionsziele ins Spiel. Zugleich richtete er eine Warnung an alle, die den Iran unterstützen.
"Meine Botschaft an alle lautet: Bleibt fern. Wir alle wollen, dass dieser Konflikt endet, und der schnellste Weg dahin ist, dass niemand mehr dieses Regime unterstützt", sagte Bessent gegenüber "Fox & Friends".
Putin hatte dem Iran zuvor Unterstützung zugesagt
Bessent äußerte sich, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag öffentlich seine Unterstützung für den Iran bekundet hatte. Auf die Frage nach der russischen Rolle in dem Konflikt sagte Bessent, man führe "sehr umfassende Gespräche mit allen, die das Regime unterstützen".
Wie konkret mögliche Sanktionen gegen Airlines, Leasinggesellschaften, die Schifffahrtsbranche oder digitale Vermögenswerte aussehen sollen und wann sie kommen könnten, ließ Bessent offen.