Der Nahost-Konflikt hat die Treibstoffkosten von Kenya Airways im laufenden Halbjahr um 72 Prozent nach oben getrieben. Das teilte die Fluggesellschaft mit.
Zudem kämpft die Airline mit verspäteten Ersatzteillieferungen, verringerter Flugzeugverfügbarkeit und einer weltweit steigenden Inflation, was sich auf den Umsatz auswirken werde. Der globale Lieferstau bei Flugzeugen betreffe zwar viele Airlines, doch Kenya Airways sei wegen ihrer kleinen Flotte von 40 Maschinen besonders stark betroffen.
"Wir haben Nachfrage, jede Strecke, die wir bedienen, ist ausgebucht, daher brauchen wir die Flugzeuge so schnell wie möglich", sagte Vorstandschef George Kamal. Die Airline wartet demnach auf die Auslieferung von zwei Boeing 737.