Ein indisches Insolvenzgericht hat die Fluggesellschaft Spicejet am Montag gerügt, weil sie sich erst in letzter Minute mit einem von acht Flugzeug-Leasinggebern geeinigt hatte, deren Insolvenzanträge zur Entscheidung anstanden. Das Gericht sprach von verschwendeter Gerichtszeit.
Einer der Richter kritisierte, dass die Parteien bis zum Tag der Urteilsverkündung gewartet hätten, um die Einigung offenzulegen. Die Richter stimmten zu, das Urteil auf Mittwoch zu vertagen, nachdem die Parteien um Zeit gebeten hatten, um die Einigungsvereinbarung vorzulegen.
Das Gericht befasste sich zugleich mit der Frage, ob dies auch sieben weitere anstehende Spicejet-Insolvenzverfahren betrifft, in denen es zu keiner Einigung gekommen war. Anwälte weiterer Leasinggeber drängten auf eine rasche Entscheidung.