Der Pariser Flughafenbetreiber Groupe ADP hat den Angaben zufolge seine Jahresprognose für das bereinigte Ebitda auf 2,30 bis 2,35 Milliarden Euro gesenkt – nach bisher mehr als 2,35 Milliarden Euro. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit dem anhaltenden Nahost-Konflik und einer unsichereren Verkehrsentwicklung.
Im ersten Halbjahr lag das bereinigte Ebitda mit 1,015 Milliarden Euro zwar ein Prozent unter dem Vorjahr, übertraf damit aber den Analystenkonses von 967 Millionen Euro. ADP hat Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet, die im zweiten Halbjahr einen positiven Effekt von 40 bis 60 Millionen Euro erzielen sollen.
Separat einigten sich ADP und der französische Staat auf einen Entwurf für den wirtschaftlichen Regulierungsrahmen 2027 bis 2034, der ein Investitionsprogramm von 8,2 Milliarden Euro für die Pariser Flughäfen sowie eine regulierte Kapitalrendite von durchschnittlich 5,8 Prozent vorsieht.