Sky Alps rechnet damit, dass ihre Dash-8-Q400-Flotte mehrere Monate am Boden bleibt. Grund seien umfangreiche Sicherheitsüberprüfungen. Das berichtete der italienischen Nachrichtensender "Rai News" unter Berufung des CEOs Josef Gostner.
Die Fluggesellschaft muss derweil wegen der Groundings Flugzeuge von anderen Airlines im Wet-Lease einsetzen, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten. Das verursachte bereits Kosten von einer Million Euro, so Gostner.
Seit dem 1. März nutzt Sky Alps ACMI-Dienste von verschiedenen europäischen Airlines. So hat die Airline zwei Boeing 737-800 von ETF Airways, ein Airbus A320-200 von Sundair, eine Dornier Do328-100 von MHS Aviation und zwei ATR72-600 von Aeroitalia geleast.
SkyAlps hatte zudem ACMI-Dienstleistungen von weiteren Anbietern in Anspruch genommen, darunter Avanti Air, Universal Air, Luxwing, Private Wings, Avion Express Malta und Trade Air.
Laut "Flightradar24" ist derzeit nur eine Dash 8-Q400 von Sky Alps im Einsatz. Die Fluggesellschaft äußerte sich nicht zum Status der übrigen Flugzeuge.
Ende Februar hatte die italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC bei einer Überprüfung mehrere "Nichtkonformitäten" festgestellt. Ein Staatsanwalt in Bozen ermittelt nun gegen Sky Alps, wobei ein externer Wartungsspezialist im Fokus steht.
Hinweis: Dieser Artikel ist zunächst in ähnlicher Form bei unserem Partner CH-Aviation erschienen.