Pakistans Premier: Frachtflugzeug ins Arabische Meer gestürzt, © K2 Airways
Eine Boeing 737 der K2 Airways aus Pakistan. : Eine Boeing 737 von K2 Airways Cargo steht unter einer großen Hallenkonstruktion. Im Hintergrund fällt helles Tageslicht ein, der Boden ist spiegelnd und wirkt feucht. © K2 Airways
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Ein Frachtflugzeug der pakistanischen Fluggesellschaft K2 Airways ist nach Angaben von Premierminister Shehbaz Sharif mit fünf Besatzungsmitgliedern an Bord ins Arabische Meer gestürzt. Sharif sprach den Familien der Besatzung sein Beileid aus.

Das Wrack der Boeing 737 ist derweil gefunden worden. Es wurde 53 Seemeilen südlich des Hafens Ormara entdeckt, wie die pakistanische Flughafenbehörde mitteilte. Nach den vermissten Besatzungsmitgliedern werde weiter gesucht.

Die Boeing 737 war am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung verschwunden. Kurz zuvor habe die Besatzung Navigationsprobleme gemeldet, teilte die pakistanische Flughafenbehörde in einer Stellungnahme mit. Die Maschine habe zuvor stark an Höhe verloren.

Premier Sharif zeigte sich bestürzt über den tragischen Vorfall. Er habe die zivile Luftfahrtbehörde, die Marine und die Luftwaffe angewiesen, die Rettungsmaßnahmen zu intensivieren. Pakistanische Luftfahrtkreise bestätigten die Beteiligung von Marine und Luftwaffe an dem Einsatz.

Die Boeing 737 war der Flughafenbehörde zufolge von Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in die pakistanische Hafenstadt Karatschi unterwegs. Sie habe sich zum Zeitpunkt des Absturzes rund 300 Kilometer westlich von Karatschi über dem Arabischen Meer befunden, noch vor der pakistanischen Küste.

Ein Rettungseinsatz aus der Luft laufe weiter, eine Unfallstelle habe man bislang jedoch nicht lokalisieren können, erfuhr die "Deutsche Presse-Agentur" von der pakistanischen Luftfahrtbehörde.

K2 Airways ist ein privates Unternehmen und wurde nach eigenen Angaben 2018 gegründet.

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