Der Flughafen Bordeaux hat ein Pilotprojekt mit dem Technologieunternehmen Outsight gestartet, wie "A21" berichtete. Dessen Physical-AI-System erfasst Passagierströme in Teilen des Terminals A in Echtzeit und stellt die Daten für operative Entscheidungen bereit.
Das System erzeugt laut Angaben einen dynamischen digitalen Zwilling des Terminals. Erfasst werden Bewegungsabläufe in drei Dimensionen – etwa an Sicherheitskontrollen und in Transitbereichen.
Aus den Daten lassen sich Warteschlangenbildung, Dichteveränderungen und die Auslastung einzelner Bereiche ableiten. Das System arbeitet anonym: Es werden weder Bilder aufgezeichnet noch Personen identifiziert.
Die Verarbeitung erfolgt innerhalb eines räumlichen Daten-Repositorys, das keine personenbezogenen Informationen enthält.
Der Flughafen setzt die Technologie ein, um seine Ressourcen bedarfsgerechter steuern zu können. Angesichts baulicher Kapazitätsgrenzen sollen Engpässe frühzeitig erkannt und die Passagiererfahrung verbessert werden.
Das System ermöglicht nach Angaben des Flughafens auch Betreibern in den Terminals – darunter Fluggesellschaften, Dienstleister und Einzelhändler – Anpassungen in Echtzeit.