Air New Zealand streicht bis Anfang Mai rund 1100 Flüge – fünf Prozent ihres Streckennetzes. Als Ursache nannte die Fluggesellschaft den sprunghaften Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Krieges, der die globale Luftfahrt in die schwerste Krise seit der Pandemie gestürzt hat.
Rund 44.000 der 1,9 Millionen bis Anfang Mai gebuchten Passagiere müssen umgebucht werden, sagte Konzernchef Nikhil Ravishankar dem staatlichen Sender "Radio New Zealand". Betroffen sind vor allem Inlandsverbindungen zu Regionalflughäfen wie Marlborough und New Plymouth.
Auf Langstrecken sind weniger Streichungen geplant: Da der Nahe-Osten-Luftraum weitgehend gesperrt ist, verzeichnen die US-Strecken als Ausweichroute nach Europa wachsende Nachfrage. "Über den US-amerikanischen Luftraum können wir die Passagiere nach Europa bringen – und genau darauf konzentrieren wir uns", sagte Ravishankar.