Aegean Airlines hat im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet, nach einem Gewinn von 47,9 Millionen Euro im Vorjahr. Höhere Treibstoffkosten und Störungen durch geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten machten den Umsatzanstieg und die gestiegene Passagierzahl mehr als wett, wie die griechische Fluggesellschaft mitteilte.
Das Ergebnis vor Steuern drehte von einem Gewinn von 66 Millionen Euro auf einen Verlust von 5,7 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um vier Prozent auf 816,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank dagegen um sieben Prozent auf 145,3 Millionen Euro. Die Passagierzahl legte im Zeitraum Januar bis Juni um drei Prozent auf 7,8 Millionen zu. Höhere Treibstoffpreise und Kosten für Emissionszertifikate hätten trotz Absicherungsgeschäften einen negativen Nettoeffekt von 40 Millionen Euro gehabt, teilte Aegean mit.
Vorstandsvorsitzender Dimitris Gerogiannis erklärte, die Passagierzahlen seien im Juli und August um 4,8 Prozent gestiegen, mit ausgeglichenem Wachstum im In- und Auslandsstreckennetz. Er fügte hinzu, die Airline werde für mindestens die kommenden sechs bis acht Monate an einer disziplinierten Kapazitätsplanung festhalten, da die Kerosinpreise weiterhin doppelt so hoch seien wie zu Jahresbeginn.